Wanderschuhe auf einer Wiese

Zukunftsprojekte

Im bisherigen Dialogprozess wurden für den Naturpark 2030 neun Zukunftsthemen mit strategischen Zielen formuliert. Für die Umsetzung der Ziele suchen wir nun die geeignetsten Projekte. Zahlreiche Ideen haben wir in den letzten Monaten gesammelt.

Welche Projekte haben aus Ihrer Sicht das Potenzial „Zukunftsprojekte“ zu werden? Nutzen Sie hierfür den „Gefällt mir“-Button und markieren Sie damit entsprechende Projekte. Haben Sie dabei Mut, Akzente zu setzen. Ihre Hinweise ergeben für uns ein wichtiges Meinungsbild ohne eine verbindliche Abstimmung zu sein. Sie beraten mit Ihren Einschätzungen den Naturpark und seine Gremien, die letztlich die Entscheidung über die Zukunftsprojekte treffen.

Unter der Rubrik „Hinweise und Ideen“ ist außerdem Platz für weitere Anregungen oder Kommentare. Wir freuen uns über Ihre Rückmeldungen. Und sind gespannt.

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Der Naturpark ist Wertschöpfung

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Der Naturpark als Bühne für ehrliche Produkte aus der Region. Regionale Produzenten in der Vermarktung unterstützen. Regionale Wertschöpfungsräume gestalten. Kleinstrukturierte Landwirtschaft stärken. Für regionale Qualität mit Anspruch stehen.

Welche der unten aufgeführten Projekte haben aus Ihrer Sicht das Potenzial ein „Zukunftsprojekt“ für den Naturpark 2030 zu sein? Nutzen Sie zur Markierung der entsprechenden Projekte den „Gefällt mir“-Button.

Leitmotiv

Naturpark und regionale Produkte gehören zusammen. Diese Grundüberzeugung bestimmt das Handeln des Naturparks. Der Trend zu regionalen Produkten ist ungebrochen und die Vermarktung dieser leistet einen wichtigen Beitrag für den Erhalt der Kulturlandschaft und stärkt zugleich das Selbstbewusstsein der Region. Erzeugnisse aus dem Naturpark stehen dabei für regionale Qualität und möglichst umweltschonende Erzeugung.

Der Naturpark ist eine Bühne für Produkte aus der Region. Herstellung und Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte werden erlebbar gemacht. Auf diese Weise werden Konsumenten für die Bedeutung einer regionalen Wertschöpfung sensibilisiert. Der Naturpark hat dabei stets die Einkommenssicherung lokaler Produzenten sowie die Bildung von Verbrauchern im Blick.

Rolle Naturpark

Netzwerk – Unterstützer – Wissensvermittler

Der Naturpark unterstützt lokale Produzenten, indem er ein Netzwerk bietet, dass die Vermarktung von Produkten unterstützt. Aufgabe des Naturparks ist es, mit gezielten Projekten die Sichtbarkeit der oftmals kleinen, lokalen Produzenten zu erhöhen. Darüber hinaus nimmt der Naturpark die Rolle eines Wissensvermittlers ein, der bei den Konsumenten ein Bewusstsein für die positiven Effekte einer regionalen Wertschöpfungskette schafft.

Strategische Ziele 2030

  • Regionale Erzeuger und Wertschöpfungsketten stärken

Der Naturpark steht für Regionalität und Qualität und wird mit diesen Werten wahrgenommen. Bestehende Projekte und Initiativen wie die „Wilde Sau“, die Naturpark-Wirte, die Naturpark-Märkte oder das Naturpark-Laib zeigen, wie der Naturpark die Vernetzung lokaler Produzenten verbessern und sie in der Vermarktung ihrer Produkte unterstützen kann. Es gilt langfristige Perspektiven für die Erzeuger zu schaffen. Diese koordinative Aufgabe des Naturparks gewinnt zunehmend an Bedeutung und wird in Zukunft verstärkt werden.

  • Sichtbarkeit von regionalen Produkten erhöhen

Ziel ist es, den Informationsaustausch zwischen Konsumenten und Produzenten zu verbessern. Wie komme ich wo an welche Produkte bzw. wo kann ich als Erzeuger meine Produkte zusätzlich anbieten? Der Naturpark arbeitet gemeinsam mit Partnern an einer besseren Vernetzung und digitalen Lösungen. Hierbei hat er vor allem kleine Betriebe im Fokus und unterstützt diese.

  • Schaffung erlebnisorientierter Angebote

Produkte erlebbar machen, darin liegt eine besondere Chance, das Einkaufsverhalten von Konsumenten nachhaltig zu beeinflussen. Über die reine Vermarktung von Produkten hinaus werden daher erlebnisorientierte Angebote geschaffen, die die Bedeutung regionaler Wertschöpfungsketten erfahrbar machen und die emotionale Bindung der Menschen an die Region fördern. Darüber hinaus werden regionale Produkte und ihre Herstellung zum festen Bestandteil touristischer Angebote.

  • Verknüpfung regionaler Produkte und Bildung für nachhaltige Entwicklung

Regionale Produktionsketten verringern Treibhausgasemissionen und beeinflussen dementsprechend das Klima positiv. Regionale Produkte haben somit in der Regel einen kleineren ökologischen Fußabdruck als andere Produkte. Zudem sichern sie Einkommen in und Ansehen der Region. Indem der Naturpark Zusammenhänge aufzeigt und ein Bewusstsein für regionale Wertschöpfung und Wertschätzung schafft, übernimmt er künftig eine wichtige Bildungsfunktion.

  • Entwicklung von Verbraucher-Erzeuger-Partnerschaften

Indem Konsumenten in die Wertschöpfungskette eingebunden werden, wird der gesellschaftliche Wert des Wirtschaftens in den Vordergrund gestellt. Über die Beteiligung mit eigenem Kapital in die lokale Produktion, ergänzt die Konsumentenseite bestehende wirtschaftliche Strukturen und wird zu sogenannten „Prosumenten“. Der Naturpark unterstützt innovative Ansätze in diesem Bereich durch seine Netzwerk- und Kommunikationsarbeit, deren gemeinsames Anliegen es ist Erzeuger und Verbraucher in Partnerschaften zusammenzubringen.

  • Naturpark-Wirte
  • Naturpark-Straußwirtschaften
  • Naturpark-Märkte
  • Naturpark-Genuss-Messen
  • Naturpark-Brunch auf dem Bauernhof
  • Naturpark-Laib
  • Bauernhofläden
  • Wilde Sau – Schwarzwild aus dem Schwarzwald
  • Schwarzwälder Naturpark-Märkte

Hier finden Sie einige Kriterien, die Ihnen bei der Auswahl und Bewertung der Projekte helfen können. 

  • Alleinstellungsmerkmal: Das Projekt gibt es in dieser Form in der Region bislang nicht.
  • Eignung: Der Naturpark ist durch seine Rolle und Funktion als Träger/Treiber des Projektes besonders gut geeignet.
  • Reichweite: Mit dem Projekt wird ein wesentliches Thema für viele Menschen sichtbar und erlebbar.
  • Breitenwirkung und Skalierung: Das Projekt ist geeignet in kleinerer Form auf Gemeindeebene heruntergebrochen zu werden und bietet hierzu Unterstützung.
  • Vorbildfunktion: Das Projekt hat Vorbildcharakter.
  • Teilhabe und Vernetztes Denken: Das Projekt denkt Teilhabe mit und vernetzt verschiedene Kernthemen des Naturparks.

Naturpark-Partner (1 Kommentar)

Der Naturpark bildet mit regionalen Betrieben, Institutionen und Organisationen Partnerschaften. Diese zeichnen sich durch ihr Engagement für die Ziele des Naturparks aus, dem durch die Auszeichnung „Partner des Naturparks“ Ausdruck verliehen wird. Image, Sichtbarkeit und Wahrnehmung werden auf beiden Seiten gestärkt. Mit dem Naturpark-Partnerkonzept wird sowohl der Food- als auch Non-Foodbereich angesprochen.

Aus einem alten Schwarzwaldhof, dem sogenannten „Dritten Hof“ in Hornberg-Niederwasser, entsteht ein Naturpark-Zentrum, das für Einheimische wie Touristen die Themen Kulturlandschaft, Landwirtschaft, regionale Produkte und Baukultur erlebbar macht. Der Dritte Hof wird Bildungsort, bietet Platz für ein Naturpark-Café und betreibt Stubenläden, in welchen Produkte von Erzeugern, Handwerkern und Künstlern aus der Region ausgestellt und verkauft werden.

Regionale Einkaufs- und Verzehrmöglichkeiten werden konsequent in die Tourenplanung, Wandervorschläge und Publikationen integriert. Touristische Angebote zielen vermehrt darauf ab, Höfe und Erzeuger als Zielpunkte einzubeziehen, und Genusswanderungen oder Fahrradpicknicks und Ähnliches anzubieten.