Zukunftsthema 4: Der Naturpark ist Bildung

BNE-Angebote im Tourismus

Förderung der Vermarktung von BNE-Angeboten, etwa speziell konzipierte Bildungsurlaube, gemeinsam mit touristischen Leistungsträgern. Aspekte der BNE werden verstärkt in bestehende touristische Angebote des Naturparks, wie den Schwarzwald Guides, integriert und vermittelt.

Kommentare (5)

Kristina Schreier

ID: 335 28.09.2020 17:56

Die Vielfalt im Naturpark gibt hier sicher unendliche Möglichkeiten. Bei solchen Angeboten braucht es aber sicher ein gutes Storytelling, es muss gut "verpackt" sein. Denn ich glaube nicht dass Menschen heute wegen einem "BNE-Bildungsurlaub" alleine in den Schwarzwald kommen.

Karl Keller

ID: 307 27.09.2020 20:11

Ergänzend will ich hinzu fügen, dass wir mit der Klimaerwärmung vor einer riesigen Herausforderung stehen, die nur bewältigt werden kann, wenn alle an einem Strang ziehen und das geht nur über Bildung.

Karl Keller

ID: 306 27.09.2020 20:08

Naturpark ist in meinen Augen in erster Linie Bildung! Wenn wir unsere Kulturlandschaft erhalten wollen, kommt dem "Magischen Dreieck" eine zentrale Rolle zu. Dieses zu verwirklichen heißt die Menschen in unserer Region aber auch Touristen über die Zusammenhänge Mensch/ Natur auf zu klären = Bildung. Damit muss man möglichst früh z. B. über die Naturparkschulen/ -Kindergärten anfangen. Aber das ist natürlich auch ein Bildungsauftrag an uns Schwarzwald-Guides, die wir vor Ort draußen in der Natur oder beim Erzeuger Wissensvermittlung und Aufklärung hautnah betreiben. Wir sind also auch Lehrkräfte und müssen entsprechend gefördert werden.

Andreas Lehmann

ID: 273 25.09.2020 10:38

Sicherlich eine gute Idee - Nachfrage gäbe es bestimmt.
Wie auch schon an anderer Stelle geschrieben, glaube ich, dass der Schwarzwald gerade deshalb (auch im Ausland) weit berühmter ist als vergleichbare Mittelgebirge, weil es hier diese einmalige Kombination aus reizvoller Natur und einer ebenso vielfältigen Kulturlandschaft gibt ("Mythos Schwarzwald") - Stichwort Bollenhut, Schwarzwaldhaus, "Kaltes Herz" oder Mummelsee-Geist. Ich denke, dass man beide Karten spielen sollte, um das touristische Potenzial der Region auszuschöpfen.
Dazu wäre es sinnvoll, bestehende Museen und andere Institutionen aus dem Kulturbereich verstärkt einzubinden und zu vernetzen - dort ist ja eine Menge an Wissen (und sicher auch an Ideen) vorhanden. Museen, Schaubergwerke, Burgruinen usw. könnten dann auch Anlaufpunkte für die "Bildungsurlauber" sein.

Arne Glückstein

ID: 263 24.09.2020 11:07

Den Grundgedanken dahinter finde ich gut, evtl. wäre es aber gut, hier für einzelne Schwerpunktthemen gezielte Konzeptionen, die dann örtlich angepasst werden können, auszuarbeiten.